Kulturförderung

Das Gesetz über die Kulturförderung fordert ausdrücklich die Achtung der Vielfalt, Unabhängigkeit und Freiheit kultureller und künstlerischer Tätigkeiten.

Gefördert werden Personen und private Organisationen in den Bereichen Literatur, Musik, Darstellende und Bildende Kunst, Audiovisuelle Medien sowie Volkskultur und Landeskunde. Geförderte kulturelle Projekte müssen für das Land von Bedeutung sein (Liechtensteinbezug) und anerkannten Qualitätskriterien entsprechen. Antragsteller*innen besitzen die Liechtensteinische Staatsbürgerschaft oder sind in Liechtenstein wohnhaft.

Die Fördertätigkeit der Kulturstiftung Liechtenstein erfolgt durch Förderbeiträge für kulturelle Projekte und Fortbildungen sowie in Form von Beratung, Werkbeiträgen, Werkjahrstipendien, Ankäufen, Förder- und Anerkennungsgaben und Leistungsvereinbarungen. Mit den sogenannten Eigenen Projekten kann die Kulturstiftung Schwerpunkte setzen, kulturelle Einrichtungen betreiben und Plattformen für Kulturschaffende lancieren.

Es besteht kein Rechtsanspruch auf staatliche Förderung.  Die staatliche Kulturförderung ist gegenüber anderen öffentlichen oder privaten Förderungen subsidiär.

Die Entscheidungen werden von einem fünf- bis siebenköpfigen Stiftungsrat getroffen, dessen Mitglieder von der liechtensteinischen Regierung nach fachlichen Kriterien für vier Jahre berufen werden.

Gesetze, Reglemente, Leitbild und Förderstrategie erörtern die Grundsätze.